
Der Sommer ist vorbei und der Herbst nicht mehr aufzuhalten. Somit sind die Nächte schon recht kühl und auch die Tage extrem kurz. Jetzt kommen die Südwände so richtig zur Geltung und man kann die letzten Sonnenstrahlen noch mal so richtig genießen.

Der Sommer ist vorbei und der Herbst nicht mehr aufzuhalten. Somit sind die Nächte schon recht kühl und auch die Tage extrem kurz. Jetzt kommen die Südwände so richtig zur Geltung und man kann die letzten Sonnenstrahlen noch mal so richtig genießen.

Diesmal war es gar nicht so leicht eine passende Partie zu organisieren und wir hatten diesbezüglich am Anfang mit ein paar Problemen zu kämpfen. Nach langen Diskussionen dachte ich mir schon, dass alles ins Wasser fallen würde, aber dann wurden die Karten neu gemischt und eine nette Partie hat sich zusammengewürfelt.

Das Wochenende stand vor der Tür und die Wetterprognosen waren in unserem Raum, wie so oft in letzter Zeit, nicht gut. Die Schneefallgrenze lag bei 1600m und Temperaturen um 8°C luden nicht besonders zum klettern ein.

Die Zeit zum Wochenende wurde immer knapper und ich hatte mehrerer Möglichkeiten. Am Dienstag läutete mein Handy und Andi erzählte mir von einem traumhaften Wetterbericht und perfekten Verhältnissen in der Schweiz. Somit war unser Ziel ziemlich bald klar. Die „Cassin“ am Piz Badile. Diese Tour ist ein der Schönsten und Berühmtesten, die es im Alpenraum gibt. Das Gestein ist ausschließlich bester Granit. Die Stände sind gebohrt, Zwischenhaken gibt es allerdings kaum, und wenn, dann sind diese eher von zweifelhafter Qualität. Aber wie meist im Granit erlauben zahlreiche Risse, denen diese klassische Linie folgt, eine vernünftige Absicherung durch Keile bzw. Friends.

Es war ein Tag fast wie jeder andere. Früh aufstehen und ins Büro fahren. Arbeiten und wieder heimfahren. Na nicht ganz, denn heute hatte ich mir statt heimzufahren mit Michl eine gemeinsame Tour ausgemacht.

Ein Termin plus Ersatztermin für die Großglockner-Besteigung waren schon länger ausgemacht, jedoch war beim Ersttermin schlechtes Wetter. Der Ersatztermin war für diese Wochenende geplant und das Wetter sah ganz gut aus. Um uns ein wenig zu akklimatisieren, plante ich den Samstag auf der Rax zu verbringen, um schon ein wenig Höhenluft zu schnuppern.

Zwar ist es schon etwas her (das erste Juli-Wochenende) aber Margits und meine Bergtaten sollen auch nicht vorenthalten werden, deshalb endlich ein kurzer Bericht zu einem sehr netten Wochenende auf der Rax.

Der letzte Schnee schmilzt in den höheren Lagen und die Tage sind lang und heiß. Und das beste: 2 Wochen Urlaub stehen vor der Tür! Die erste Woche war mit Peter schon fix mit zahlreichen Dolomiten Touren verplant.

Die Wettervorhersagen waren für das Wochenende wieder einmal perfekt. Ein Kletterpartner war auch zur Stelle und somit stand einem herrlichen Wochenende nichts mehr im Wege. Mein Kletterpartner war diesmal nicht irgendjemand sondern Jakob Karner – ein Extrembergsteiger.

Endlich wurde das Wochenende wieder besser. Anfangs waren die Prognosen noch nicht so gut, jedoch wurde das Wetter gegen Ende der Woche immer schöner. Schlussendlich beste Kletterbedingungen. Somit wollten Manuel und ich unser gemeinsames Projekt „Ende Nie“ angehen.