Verhältnisse Hintere Tormäuer – Ötschergräben – Blue Box

Das Wetter war am Samstag unbeständig, immer wieder schneite es und der Wind pfiff auch. Aber es hatte Minusgrade, was für recht gute Eisqualität sorgte.

Das Wetter war am Samstag unbeständig, immer wieder schneite es und der Wind pfiff auch. Aber es hatte Minusgrade, was für recht gute Eisqualität sorgte.

Nach dem vielen Weihnachtsstress *gg* wollten Burnie und ich ein paar gemütliche Tage verbringen. Zur selben Zeit waren meine Eltern gerade in Meran und da uns diese eingeladen hatten, beschlossen wir sie zu besuchen.

Die Kälteperiode dauert an und auch in den unteren Regionen gibt es nach wie vor Schnee. Am Samstag fuhren Burnie und ich nach einem guten Frühstück in Richtung Veitsch. Unser Ziel war der Rauschkogel. Ein schöner kleiner Schitourenberg, der eine schöne südseitige Abfahrt hat.

Zurzeit gibt es jeden Tag Minusgrade, was das Eiskletterherz höher schlagen lässt. Die Wasserfälle wachsen und die Eiskletterzeit ist voll im Gange. Aus diesem Grund beschloss ich recht kurzfristig gemeinsam mit Jakob ein paar Fälle zu erklettern.

Der Winter war voll im Gang. Es gab genügend Schnee und die Temperaturen waren unter dem Gefrierpunkt, was gut für die Eisbildung und Pulverschneehänge ist. Somit wurde die ein oder andere Schitour gemacht.

Der erste Schnee war auch am Schneeberg gefallen. Noch war es nicht so viel, aber Jürgen, Nils und ich wollten es genauer wissen. In Losenheim am Parkplatz waren die Wiesen noch recht grün, aber eine harte eisige Kunstschneepiste zog sich bis zur Edelweiss Hütte.

Für geplante größere Aktivitäten machte uns, wie schon so oft, das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Der Sonntag sollte jedoch für herbstliches Klettern perfekt sein. Somit mussten wir uns etwas höher Gelegenes suchen. Die Nebelgrenze war so um die 1.100 Meter. Und eine Wand mit Südexposition war auch noch wichtig, da es ja am Vortag geregnet hatte.

Der Sommer ist vorbei und der Herbst nicht mehr aufzuhalten. Somit sind die Nächte schon recht kühl und auch die Tage extrem kurz. Jetzt kommen die Südwände so richtig zur Geltung und man kann die letzten Sonnenstrahlen noch mal so richtig genießen.

Diesmal war es gar nicht so leicht eine passende Partie zu organisieren und wir hatten diesbezüglich am Anfang mit ein paar Problemen zu kämpfen. Nach langen Diskussionen dachte ich mir schon, dass alles ins Wasser fallen würde, aber dann wurden die Karten neu gemischt und eine nette Partie hat sich zusammengewürfelt.

Das Wochenende stand vor der Tür und die Wetterprognosen waren in unserem Raum, wie so oft in letzter Zeit, nicht gut. Die Schneefallgrenze lag bei 1600m und Temperaturen um 8°C luden nicht besonders zum klettern ein.