
Eine Diashow von Klaus Bonazza und Harry Grün über die Vienna Vertical Expedition 2008

Eine Diashow von Klaus Bonazza und Harry Grün über die Vienna Vertical Expedition 2008

Die Zeit nach Thailand war hart. Mein Ohr war am heilen und schön langsam ging es auch wieder mit dem Gleichgewicht und dem Klettern. Die letzte Diagnose von meinem HNO war, dass das Trommelfell schon fast zugewachsen war. Somit wurde es Zeit wieder einmal klettern zu gehen.

Thailand ist schon eine Faszination für sich. Nach fast einer Ewigkeit (waren am Sonntag um 15.00 Uhr in Wien gestartet) und unser Flug ging über München und Dubai, sind wir am Montagabend in Bangkok angekommen.

Das Wetter war am Samstag unbeständig, immer wieder schneite es und der Wind pfiff auch. Aber es hatte Minusgrade, was für recht gute Eisqualität sorgte.

Nach dem vielen Weihnachtsstress *gg* wollten Burnie und ich ein paar gemütliche Tage verbringen. Zur selben Zeit waren meine Eltern gerade in Meran und da uns diese eingeladen hatten, beschlossen wir sie zu besuchen.

Die Kälteperiode dauert an und auch in den unteren Regionen gibt es nach wie vor Schnee. Am Samstag fuhren Burnie und ich nach einem guten Frühstück in Richtung Veitsch. Unser Ziel war der Rauschkogel. Ein schöner kleiner Schitourenberg, der eine schöne südseitige Abfahrt hat.

Zurzeit gibt es jeden Tag Minusgrade, was das Eiskletterherz höher schlagen lässt. Die Wasserfälle wachsen und die Eiskletterzeit ist voll im Gange. Aus diesem Grund beschloss ich recht kurzfristig gemeinsam mit Jakob ein paar Fälle zu erklettern.

Der Winter war voll im Gang. Es gab genügend Schnee und die Temperaturen waren unter dem Gefrierpunkt, was gut für die Eisbildung und Pulverschneehänge ist. Somit wurde die ein oder andere Schitour gemacht.

Der erste Schnee war auch am Schneeberg gefallen. Noch war es nicht so viel, aber Jürgen, Nils und ich wollten es genauer wissen. In Losenheim am Parkplatz waren die Wiesen noch recht grün, aber eine harte eisige Kunstschneepiste zog sich bis zur Edelweiss Hütte.

Für geplante größere Aktivitäten machte uns, wie schon so oft, das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Der Sonntag sollte jedoch für herbstliches Klettern perfekt sein. Somit mussten wir uns etwas höher Gelegenes suchen. Die Nebelgrenze war so um die 1.100 Meter. Und eine Wand mit Südexposition war auch noch wichtig, da es ja am Vortag geregnet hatte.