Das Material

1) 35m Schlauchband

Empfehlung: X-Tube von Edelrid 25mm 18kN

2) 3 Karabiner

Empfehlung: FD00A Austria Alpin Stahlkarabiner

3) 2 Kettenglieder o. Rahmenschnalle

Empfehlung: FC05A Austria Alpin Flachschnalle 25mm

4) 2 genähte Bandschlingen 120 cm Empfehlung:19mm Breite

5) 1 HMS Karabiner

Das Gelände Jetzt mache ich mich auf die Suche nach einer geraden Fläche. Die sollte wenn möglich mit Wiese bewachsen sein. Da ich immer barfuss slacke ist es fein, wenn der Untergrund keine Steine Wurzeln oder andere Hindernisse hat. Lässig ist natürlich auch Sand (Strand, Meer).

Die Verankerung Am Besten sind natürlich Bäume. Diese sollten schon etwas dicker sein. Würde sagen so ca. ab 20cm - hängt natürlich auch vom Baum ab. Der Baum sollte beim Begehen der Line nicht extrem mitschwingen. Mit etwas Hausverstand ist das aber kein Problem.

Die Höhe Am Anfang würde ich die Slackline so tief wie möglich spannen (ca. Hüfthöhe). Wenn ich die Line länger spanne, muss ich diese etwas höher spannen, weil sonst komme ich in der Mitte auf den Boden und dass ist natürlich nicht ideal.Zur Kontrolle setzte ich mich nach dem Spannen in die Mitte und schaue wie weit die Line nachgibt.

Der Abstand So jetzt muss noch der richtige Abstand definiert werden. Ich habe mit ca. 8 Metern begonnen und mich dann langsam gesteigert. Generell kann man sagen, dass je länger die Slack ist, desto mehr schwingt das System. Aber mit Übung ist das dann kein Problem mehr.

Die Montage Ich nehme die beiden genähten Bandschlingen und schlage diese um die Bäume. Nicht mit Ankerstich da dies nicht ideal für die Symmetrie ist.Dann nehme ich die Slack und fixiere diese auf einer Seite mit einem Linelocker (siehe Foto) und hänge diese in den Karabiner (Zuschrauben nicht vergessen).Auf der anderen Seite fixiere ich die Line auch mit einem Linelocker lasse jedoch 2 – 3 Meter Abstand zum Fixpunkt. Dieser Abstand dient als Spannweg und je länger die Line ist desto größer ist dieser Abstand zu wählen (einfach Ausprobieren). Dann führe ich die Line durch den Karabiner zum anderen und lenke dort um und gehe wieder zurück. Wichtig ist, dass das Band immer über unten geführt wird, da es sich dann automatisch sperren kann. Am besten sieht man das auf den Fotos.So jetzt schraube ich alle Karabiner zu und kann das Band so fest wie möglich spannen (Vollgas). Danach hänge ich den Rest noch mit einem Mastwurf in einen HMS und hänge den lose in die Bandschlinge dazu (Redundanz). Nach den ersten paar Belastungen kann man noch 2-3 Mal nachspannen. Das Restband muss beim HMS dann auch verkürzt werden.

Die Demontage HMS zuerst entfernen und das Band einfach über die Gegenrichtung wegziehen. Finger weg von Karabinern oder sonstigen Umlenkungen

Verletzungen Bis jetzt habe ich mich noch nicht ernsthaft verletzt. Meistens reiße ich mir die Haut zwischen dem kleine Zehen und dem „Ringzehen“ auf, da sich das Band dort einfädelt. Etwas Tape und es geht wieder. Saltos habe ich auch schon ein paar geschlagen, aber wenn der Untergrund weich ist kann eigentlich nichts passieren. Beim spannen und entspannen immer mitdenken. Die Benutzung ist jedem seine eigene Sache. In vorliegenden Text habe ich lediglich das Spannen der Line beschrieben. Ich übernehme keinerlei Verantwortung oder Haftung für diesen Text!

Was ist ein Linelocker? (PDF zum Downloaden)

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Wie spanne ich eine Slackline, ohne Ratsche nur mit Flaschenzug?

(PDF zum Downloaden)

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